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24.02.2010
Deutsche H- Milch erfolgreich in Europa
- MIV: Internationaler Handel mit Milchprodukten für Branche essentiell

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Milchpolitischer Frühschoppen des MIV 2010
Impressionen vom Milchpolitischen Frühschoppen des MIV
"Was macht die Milch (wieder) stark?"
19. Januar 2010
in der Vertretung des Freistaates Bayern, Berlin


Anlässlich der Grünen Woche in Berlin fanden auch die traditionellen Branchentreffs der deutschen Milchindustrie statt. Das alte Jahr 2009 wurde analysiert und ein Ausblick auf 2010 gewagt.



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Podium (von links nach rechts): MinDir Dr. Theodor Seegers (BMELV), Dr. Helmut Born (Generalsekretär, DBV), Moderator: Christoph Murmann (Lebensmittelzeitung), Dr. Karl-Heinz Engel (HGF Hochwald Nahrungsmittel-Werke GmbH | Vorsitzender MIV), Hermanus Versteijlen (Direktor EU-Kommission)

Marion Kratzmair


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Marion Kratzmair (Vertretung des Freistaates Bayern beim Bund Bayerische Staatskanzlei) eröffnete den Milchpolitischen Frühschoppen.

Hervorragend besucht war der "Milchpolitische Frühschoppen" des Milchindustrie-Verbandes e.V. (MIV) in der Vertretung Bayerns in Berlin. Der Vorsitzende des Verbandes, Dr. Karl-Heinz Engel konnte fast zweihundert Gäste aus Milchwirtschaft und Politik begrüßen.


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Zum Thema "Was macht die Milch (wieder) stark?" wurden die Positionen der Politik sowie der Milcherzeuger und Molkereien ausgetauscht und intensiv diskutiert.

Dr. Helmut Born, Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes appellierte an die Geschlossenheit und Zusammenarbeit von Molkereiwirtschaft und Berufsstand zur Bewältigung der bevorstehenden Herausforderungen. Gerade die Themen "Klimawandel" und die anstehenden Beratungen zur Finanzreform in Brüssel fordern ein gemeinsames Handeln aller Beteiligten, stellt der DBV-Generalsekretär fest.


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Hermanus Versteijlen, Direktor der EU-Kommission, erläutert die Vorstellungen zur weiteren Politik aus Brüsseler Sicht. Zwar ist der neue Agrarkommissar noch nicht offiziell benannt, klar ist aber seiner Meinung nach, dass der einmal eingeschlagene Weg der Liberalisierung am Milchmarkt mit Wegfall der Milchquote nicht mehr verlassen wird. "Stellen Sie sich darauf ein", so der Spitzenbeamte an die anwesenden Molkereien und Erzeuger.


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Der Abteilungsleiter aus dem Bundeslandwirtschaftsministerium, Dr. Theo Seegers, berichtete von den Arbeiten innerhalb der "High Level Group" in Brüssel. Man arbeite insbesondere an unverbindlichen Empfehlungen zur Neustrukturierung der Erzeuger/Molkerei-Beziehung, insbesondere nach Wegfall der Milchquote. Eine gesetzliche Anschlussregelung werde es hierzu allerdings nicht geben.


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Für die Milchindustrie stellte deren Vorsitzender, Dr. Karl-Heinz Engel klar, dass sich alle Beteiligten den neuen Rahmenbedingungen werden stellen müssen. Marktschwankungen wird es auch weiterhin geben. Auch die geforderte tiefere Wertschöpfung muss angestrebt werden. Wenn allerdings mehr in "Marke" verkauft werden soll, muss zunächst in "Marke" investiert werden. Staatliche Regelwerke für die Ausgestaltung der Vertragsbeziehungen zwischen Erzeuger und Vermarkter lehnt der MIV-Vorsitzende ab.

Zünftig und einem Frühschoppen angemessen diskutierten das Podium und die Teilnehmer das Vorgetragene. Insbesondere die zahlreich erschienenen Bundestagsabgeordneten regten zur Zusammenarbeit zwischen Erzeugern und Molkereiwirtschaft an. Gerade im Bereich der Exportförderung müsse noch mehr unternommen werden, wozu die Bundesregierung auch Mittel zur Verfügung stelle.


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Christoph Murmann


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Christoph Murmann von der Lebensmittelzeitung führte die Moderation.

Dr. Bettina Hartwig, Leiterin des Referates 423 (Milch) im BMELV


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